COMAC 7 (on premise) und LEGANTA 360 (Cloud) sind Lösungen für komplexe Dauerschuldverhältnisse und das Vertrags- und Leistungsmanagement mit automatisierten Geschäftsprozessen
LEGANTA® Contract Intelligence ist die erste Plattform, die
Verträge nicht nur analysiert, sondern als steuernde Elemente in einer Ereignis-Risiko-Architektur
versteht. Sie verbindet alle relevanten Unternehmensbereiche in einem gemeinsamen
semantischen Betriebssystem.
LEGANTA® Contract Intelligence ist die erste Plattform, die Verträge nicht nur analysiert, sondern als steuernde Elemente in einer Ereignis-Risiko-Architektur versteht. Sie verbindet alle relevanten Unternehmensbereiche in einem gemeinsamen semantischen Betriebssystem.
1. LEGANTA® OntoSphere – Architektur für Räume, Ereignisse und Risiken
Die
LEGANTA® OntoSphere bildet das semantische Fundament der Plattform. Sie
verknüpft Geschäftsmodell, Compliance und Umwelt in einem intelligenten
Ereignis- und Risikoraum. OntoSphere macht unternehmerische Aktivitäten
steuerbar, indem sie Ereignisse und Risiken systematisch miteinander verbindet
– strukturell, dynamisch und zukunftsorientiert.
Die LEGANTA® OntoSphere umfasst die drei zentralen Wirklichkeitsräume eines Unternehmens
Die
LEGANTA® OntoSphere umfasst die drei zentralen Wirklichkeitsräume eines
Unternehmens:
Im
Geschäftsraum transformiert LEGANTA® den Unternehmenskreislauf in ein
intelligentes Geschäftsmodell – durch Verträge, die Prozesse steuern, Risiken
erkennen und Resonanz erzeugen.“
Der
Rechtsraum umfasst alle normativen Vorgaben – Gesetze, Standards,
Richtlinien – LEGANTA® verknüpft ihn mit konkreten Vertragspflichten.
Der
Resonanzraum (auch: Einfluss- oder Lebensraum) steht für die Umwelt des
Unternehmens – wirtschaftlich, ökologisch, gesellschaftlich – LEGANTA® liefert und
bekommt Signale für Verträge und Risiken.
LEGANTA®
verwaltet alle relevanten Ereignisse. Sie verknüpfen historisch, aktuell
und zukünftig alle drei Räume semantisch und dynamisch.
Jedes
Ereignis kann durch sein Eintreten oder Ausbleiben ein Risiko auslösen. Bei
LEGANTA® sind Risiken ein integraler Bestandteil von Ereignissen. Sie können in
vier Zustände eingeteilt werden:
unerkannt: das Risiko besteht, wurde aber im aktuellen
Vertrag nicht erkannt
schlafend – das Risiko besteht, ist aber noch nicht
relevant
aktiv – das Risiko ist aktuell wirksam, Frühwarnsysteme
haben es identifiziert
eingetreten – das Risiko hat bereits Schäden erzeugt
LEGANTA® liefert für alle Verträge und
Geschäftsmodelle dynamische Informationen über Obligo und Risiko.
2. Form Follows Contract – Das Paradigma
LEGANTA® bricht mit klassischen LegalTech-Ansätzen und stellt den Vertrag ins Zentrum unternehmerischer Steuerung. Nach dem Prinzip „Form Follows Contract“ gestalten Verträge Prozesse – nicht umgekehrt. Das ist nicht nur ein Paradigmenwechsel, sondern ein emotional starker Leitsatz für moderne Unternehmensführung. Durch die vollständige Analyse der Verträge erfolgt eine 100% Digitalisierung in strukturierte Daten. Diese bilden die Basis für eine 100% Automatisierung der Vertragsprozess. Mit unseren Simulationen können Sie Ihren Verträgen beim Arbeiten zusehen, denn LEGANTA® bringt Verträge zum Leben.
3.
Contract Intelligence – Die Funktionalität
LEGANTA® macht
Vertragsdaten intelligent nutzbar:
durch Fragmentierung in steuerbare Klauseln und
Ereignisse,
durch semantische Verknüpfung mit Risiken, Pflichten
und Kontexten,
und durch automatisierte Analyse, Audit-Trails,
Risikomanagement und ESG-Reporting.
Die 100% Digitalisierung
macht LEGANTA® zum Digitalen Zwilling der Verträge und zum Single Point of
Truth (SPOT).
LEGANTA® SPOT: Single Point of Truth und Digitaler Zwilling
Die LEGANTA®
Software fungiert im Single Point of Truth (SPOT) als Generalist, indem sie
aus ihren Verträgen ein zentrales, umfassendes und zuverlässiges Fundament für
alle wichtigen Daten im Unternehmen herstellt. Sie sorgt dafür, dass alle
Abteilungen und Systeme auf dieselben konsistenten und aktuellen Informationen
zugreifen.
Die Umgebungssysteme
hingegen können als Spezialisten betrachtet werden. Sie sind oft auf
bestimmte Funktionen oder Aufgaben spezialisiert und nutzen die von dem SPOT
bereitgestellten Daten, um spezifische Anforderungen und Prozesse zu erfüllen.
Die Plattform ist
anschlussfähig an moderne Anforderungen wie AI, GRC, ESG, Lieferkettengesetz,
IFRS 16 und mehr – international verständlich, modular erweiterbar und
medienbruchfrei integrierbar.
Mit
diesem Dreiklang aus Architektur, Paradigma und Funktionalität positioniert
sich LEGANTA® als neue Klasse von Contract Intelligence – weit über klassische
LegalTech hinaus.
Starten Sie jetzt in die Ära der semantischen
Unternehmenssteuerung. Wir sind für Sie da.
Dauerschuldverhältnisse sind Stabilitätsanker im Unternehmen – sie sichern Leistungen, schaffen Planbarkeit und sind strategisch relevant. Gleichzeitig bergen sie systematische Risiken, die sich über lange Laufzeiten multiplikativ auswirken können.
Leistungsverschlechterung → Qualität sinkt, Vertrag bindet weiter
Technische Bindung → hohe
Migrationskosten
Risiken
entstehen durch Ereignisse
Vertragsrisiken sind nicht
abstrakt, sondern werden durch konkrete Ereignisse ausgelöst:
Vertragsende
Zahlungsverzug
Migration
Preisänderung
Leistungsstörung
LEGANTA® erkennt diese Ereignisse automatisch und verknüpft sie mit typisierten Risiken.
Ereignismengen
in Dauerschuldverhältnissen
Ein typischer 4-jähriger
Vertrag kann:
60–70 Basisereignisse
100–300 Buchungs- und Workflow-Ereignisse
6.000–10.000 leistungsbezogene Ereignisse
6.000–15.000 Kontierungsereignisse
8.000–20.000 Plan-/Ist-Abgleiche und
Obligo-Management
1.000–4.000 Rollen- und Vertretungswechsel
➡️
Gesamt: bis zu 50.000+ Ereignisse pro Vertrag
In komplexen Fällen (z. B. Telekomverträge)
wurden sogar über 2,5 Mio. Ereignisse gemessen.
LEGANTA®-Lösung
Vollautomatische Ereigniserkennung
Dynamische Risiko-Taxonomie
Ereignisbasierte Risikokostenberechnung
Revisionssichere, rollenbasierte Verwaltung
Grundlage für präventives
Vertragsrisikomanagement
Fazit
LEGANTA® schafft Transparenz
über die tatsächliche Komplexität von Dauerschuldverhältnissen und deren
Risiken. Die Plattform ermöglicht ein frühzeitiges, automatisiertes und
kostensensitives Risikomanagement, das manuell nicht mehr beherrschbar
wäre.
Ein Dauerschuldverhältnisist ein Vertrag, bei dem sich die Leistungspflichten über einen längeren Zeitraum erstrecken und wiederholt oder fortlaufend erbracht werden. Typische Beispiele sind:
Mietverträge
Leasingverträge
Arbeitsverträge
Wartungs-
und Supportverträge
SaaS-
und Cloud-Service-Verträge
Energielieferverträge
Im Gegensatz zu einmaligen Leistungsaustauschen (z. B. Kaufvertrag) entsteht hier
eine dauerhafte Bindung bei der die laufende Erfüllung der eingegangenen
Verpflichtungen (Leistungen und
Gegenleistungen) wesentlich ist. (Beispiel: Beschaffungsverträge mit
Just-in-Time-Anlieferungen)
„Wenn ein Vertragsende innerhalb der nächsten 60 Tage erkannt wird und keine Migrationsregel vorhanden ist, dann wird das Risiko Datenverlust bei Vertragsende aktiviert.“
Aus diesem Grund besitzt die LEGANTA® Contract Intelligence
Platform ein Modul für Ereignis-Risiko-Verknüpfung, das systematisch
beschreibt, wie Vertragsereignisse mit Risiken verbunden sind.
Zweck:
Dieses Modul verknüpft erkannte Vertragsereignisse mit
typisierten Risiken aus der LEGANTA® Risiko-Taxonomie. Es dient der
automatisierten Risikoerkennung, -bewertung und -überwachung im
Vertragslebenszyklus.
Modulstruktur
1. Ereignisdefinition
JSON
{
„EreignisID“: „EV001“,
„Bezeichnung“: „Vertragsende
in 30 Tagen“,
„Typ“: „Zeitbasiert“,
„Quelle“:
„Vertragslaufzeit“,
„ErkanntAm“: „2025-09-12“
}
2. Verknüpfte Risiken
JSON
[
{
„RisikoID“: „R001“,
„Bezeichnung“: „Datenverlust
bei Vertragsende“,
„Risikotyp“:
„Technisch“,
„Auslöser“: „Keine
Migrationsregel vorhanden“,
„Kostenpotenzial“:
„Hoch“,
„Bewertung“: „Aktiv“
},
{
„RisikoID“: „R002“,
„Bezeichnung“: „Lock-in
durch fehlende Übergabepflichten“,
„Risikotyp“:
„Strategisch“,
„Auslöser“: „Keine
Exit-Klausel“,
„Kostenpotenzial“:
„Mittel“,
„Bewertung“: „Aktiv“
}
]
3. Regelwerk zur Verknüpfung
YAML
Regeln:
– Wenn Ereignis = „Vertragsende in
<60 Tagen“
Und keine Klausel enthält
„Datenrückgabe“ oder „Migration“
Dann Risiko = „Datenverlust bei
Vertragsende“
– Wenn Ereignis = „Vertragsende“
Und keine Klausel enthält
„Übergabepflichten“
Dann Risiko = „Lock-in durch fehlende
Übergabepflichten“
Monitoring-Funktion
Ereignisse
werden laufend aus Vertragsdaten extrahiert.
Verknüpfte
Risiken werden automatisch aktiviert, bewertet und priorisiert.
Änderungen
im Vertrag (z. B. Ergänzung einer
Migrationsregel) deaktivieren das Risiko.
Anschlussmodule
Integration
mit LEGANTA® Audit-Trail zur Nachverfolgung von Risikoänderungen
Verknüpfung
mit Kostenmodul zur Simulation finanzieller Auswirkungen
Export
als JSON für externe Risk Engines oder BI-Systeme
Die Anzahl der zu überwachenden
Ereignisse in einem 4-jährigen
Dauerschuldverhältnis hängt stark von der Art des Vertrags und den
spezifischen Anforderungen ab. Hier ist eine strukturierte Übersicht, wie man
das einschätzen kann:
Typische Ereignisse in einem Dauerschuldverhältnis
Vertragsbeginn & -ende
Startdatum
Geplantes Enddatum (falls befristet)
Zahlungszyklen
Monatlich, vierteljährlich, jährlich etc.
Bei monatlicher Zahlung: 48 Ereignisse in 4 Jahren
Preisanpassungen
z.B. jährliche Indexierung oder vertraglich vereinbarte Erhöhungen
Kündigungsfristen
Erinnerung vor Ablauf der Kündigungsfrist (z.B. 3 Monate vorher)
Verlängerungsoptionen
Automatische Verlängerung oder aktive Verlängerung
notwendig
Leistungsüberprüfungen / SLA-Kontrollen
z.B. jährliche Reviews, Wartungstermine, Serviceberichte
Dokumentenaktualisierungen
z.B. neue AGB, Datenschutzrichtlinien, Vertragsanhänge
Beispielhafte Ereignisanzahl (für einen typischen Vertrag)
Ereignisart
Häufigkeit
Anzahl in 4 Jahren
Zahlungstermine
monatlich
48
Preisanpassung
jährlich
4
Kündigungsfrist-Erinnerung
1× vor Ablauf
1
Vertragsverlängerung
1× (falls nötig)
1
Leistungsüberprüfung
jährlich
4
Dokumentenupdates
| 1–2× jährlich
4–8
Gesamt (geschätzt)
60–66 Ereignisse
Fazit
In einem typischen 4-jährigen
Dauerschuldverhältnis können 60 bis 70
relevante Ereignisse anfallen, die überwacht werden sollten. Eine manuelle
Verwaltung ist dabei fehleranfällig und zeitaufwendig – Automatisierung lohnt sich also deutlich.
Sehr gute Ergänzung! Wenn man alle Buchungen, Workflows und
Berechtigungen von Mitarbeitenden berücksichtigt, steigt die Anzahl der zu
überwachenden Ereignisse in einem Dauerschuldverhältnis deutlich.
Hier ist eine erweiterte Betrachtung:
Zusätzliche Ereignisse durch Buchungen, Workflows und
Berechtigungen
1. Buchungen & Zahlungsflüsse
Zahlungseingänge/-ausgänge: z. B.
monatlich oder bei Sonderleistungen
Rechnungsprüfung & Freigabeprozesse
Skontofristen, Mahnläufe, Rücklastschriften
Buchungssätze in ERP-Systemen
➡️ +12–60
Ereignisse/Jahr, je nach Komplexität
2. Workflows & Genehmigungen
Vertragserstellung & -freigabe
Änderungsanträge (z.B. Laufzeit, Preis, Leistung)
Kündigungsfreigaben
Verlängerungsentscheidungen
➡️ +5–20
Ereignisse/Jahr, abhängig von der Organisation
3. Mitarbeiterberechtigungen
Zugriffsrechte auf Vertragsdaten
Änderungsprotokolle (Audit Trails)
On-/Offboarding-Prozesse (z.B. bei Rollenwechseln)
➡️ +2–10
Ereignisse/Jahr, je nach Fluktuation und Sicherheitsniveau
Gesamtschätzung über 4 Jahre (inkl. aller Faktoren)
Kategorie
Geschätzte Ereignisse
Basisvertragsereignisse
60–70
Buchungen &
Zahlungsprozesse
50–240
Workflows & Genehmigungen
20–80
Berechtigungen &
Zugriffsrechte
8–40
Gesamt (grobe Schätzung)
138–430 Ereignisse
Fazit
Ein einziges Dauerschuldverhältnis
kann – unter Berücksichtigung aller operativen Prozesse – mehrere hundert Ereignisse in vier Jahren erzeugen. Das macht die automatisierte Verwaltung nicht nur
sinnvoll, sondern nahezu unverzichtbar, insbesondere bei mehreren
Verträgen.
In
einem Dauerschuldverhältnis z.B. einem Telekom- oder Bloombergvertrag können
auch leicht 500 Leistungen beinhaltet sein.
Antwort:
Sehr
guter Punkt – wenn ein
Dauerschuldverhältnis bis zu 500 Einzelleistungen umfasst, vervielfacht
sich der Verwaltungsaufwand noch einmal deutlich. Das hat massive Auswirkungen
auf die Anzahl der zu überwachenden Ereignisse und die Komplexität der
Prozesse.
Was bedeutet das konkret?
Für jede der 500 Leistungen können potenziell folgende
Ereignisse auftreten:
Leistungserbringung
(z. B. monatlich, quartalsweise, nach Bedarf)
Leistungsnachweise
/ Dokumentation
Abrechnung /
Buchung
Qualitätskontrolle
/ SLA-Überwachung
Rückfragen /
Eskalationen
Vertragsänderungen
(z. B. Mengen, Preise, Frequenz)
➡️ Selbst bei nur 3–5
Ereignissen pro Leistung pro Jahr ergibt das:
500 Leistungen × 4 Jahre × 3–5 Ereignisse
= 6.000–10.000 zusätzliche Ereignisse
Gesamtschätzung mit 500 Leistungen
Kategorie
Geschätzte Ereignisse
Basisvertragsereignisse |
60–70
Buchungen & Workflows
100–300
Berechtigungen & Zugriffe
10–40
Leistungsbezogene Ereignisse
6.000–10.000
Gesamt (realistisch)
6.200–10.400
Fazit
Ein komplexes Dauerschuldverhältnis
mit 500 Leistungen kann über 10.000
verwaltungsrelevante Ereignisse in 4 Jahren erzeugen. Das ist manuell kaum noch beherrschbar – hier
ist ein automatisiertes System nicht nur
sinnvoll, sondern geschäftskritisch.
Ja – wenn alle Leistungen
zusätzlich auf Objekte, Kostenstellen, Profitcenter, Projekte oder Kostenträger
gebucht werden müssen, steigt die Komplexität
und die Anzahl der zu überwachenden Ereignisse exponentiell. Das betrifft insbesondere Unternehmen mit mehrdimensionaler Kostenrechnung oder SAP-ähnlichen ERP-Systemen.
🧾 Was bedeutet das konkret?
Für jede einzelne Leistung (bis zu 500):
Zuweisung zu:
Kostenstelle (z. B. Abteilung)
Profitcenter (z. B. Geschäftsbereich)
Objekt (z. B. Maschine, Gebäude, Fahrzeug)
Projekt oder Kostenträger (z. B.
Kundenauftrag, internes Projekt)
Für jede Buchung:
Kontierung prüfen
Genehmigungsworkflow durchlaufen
Buchungssatz erzeugen
Reporting & Controlling-Zuordnung
Audit-Trail & Nachvollziehbarkeit sicherstellen
➡️ Das kann 3–6
zusätzliche Ereignisse pro Leistung und Jahr bedeuten.
Erweiterte Ereignisschätzung mit Buchung auf Dimensionen
Kategorie
Geschätzte Ereignisse
Basisvertragsereignisse
60–70
Buchungen & Workflows
100–300
Berechtigungen & Zugriffe
10–40
Leistungsbezogene Ereignisse
6.000–10.000
Kontierungsereignisse
6.000–15.000
Gesamt (realistisch)
12.000–25.000+
Fazit
Ein komplexes Dauerschuldverhältnis
mit 500 Leistungen und multidimensionaler Buchung kann über 25.000 verwaltungsrelevante Ereignisse in 4 Jahren erzeugen.
Das ist ohne Automatisierung praktisch
nicht mehr effizient oder fehlerfrei zu bewältigen.
Ja – das ist ein entscheidender Aspekt, der die Komplexität in der Verwaltung von Dauerschuldverhältnissen
noch einmal deutlich erhöht: die dynamische Personalstruktur über vier
Jahre hinweg.
👥 Was muss zusätzlich
berücksichtigt werden?
1. Rollen- und Zuständigkeitswechsel
Mitarbeitende wechseln
Abteilungen oder Rollen (z. B. von Sachbearbeiter zu Teamleiter)
Neue Zuständigkeiten für
bestimmte Verträge oder Leistungsbereiche
Historie und
Nachvollziehbarkeit müssen erhalten bleiben (Audit-Trail)
2. Urlaubs- und Krankheitsvertretungen
Temporäre Vertretungen müssen
Zugriff auf bestimmte Verträge/Leistungen erhalten
Vertretungsregelungen müssen leistungsbezogen sein (nicht pauschal)
Automatische Eskalationen bei
Fristüberschreitungen durch Abwesenheit
3. Onboarding / Offboarding
Neue Mitarbeitende müssen
korrekt eingewiesen und berechtigt werden
Zugriffsrechte müssen bei
Austritt oder Rollenwechsel entzogen werden
Wer darf was freigeben – und
wer im Vertretungsfall?
Dynamische Workflows je nach
Rolle, Projekt, Kostenstelle etc.
Was bedeutet das für die Ereignisanzahl?
Wenn man annimmt, dass:
10–20 Mitarbeitende über 4
Jahre beteiligt sind
Jeder Mitarbeitende im Schnitt 2–4 Rollenwechsel oder Vertretungsphasen
durchläuft
Diese Änderungen leistungsbezogen dokumentiert und
angepasst werden müssen
➡️ Dann entstehen zusätzlich
1.000–4.000 Ereignisse, allein durch Rollen-
und Vertretungsmanagement.
Fazit
Mit der Berücksichtigung von Personalwechseln, Vertretungen und
rollenbasierten Workflows kann ein einziges Dauerschuldverhältnis mit 500
Leistungen über 4 Jahre mehr
als 25.000–30.000 verwaltungsrelevante Ereignisse erzeugen.
Das macht eine automatisierte, rollenbasierte, revisionssichere Verwaltungslösungabsolut notwendig – insbesondere in
regulierten oder komplexen Unternehmensumgebungen.
Perfekt – mit der Einbeziehung von Plan-Leistungen, Ist-Leistungen, variablen
Mengen, unterschiedlichen
Preisstrukturen und dem laufend zu
aktualisierenden Obligo nach verschiedenen Sichten (z. B. Projekt, Vertrag,
Geschäftspartner, Objekte, Kostenstelle, Leistung, Zeitraum) erreichen wir nun
die höchste Komplexitätsstufe in der
Verwaltung eines Dauerschuldverhältnisses.
Was kommt jetzt noch hinzu?
1. Plan- vs. Ist-Leistungen
Planleistungen:
geplante Mengen, Termine, Budgets
Istleistungen:
tatsächlich erbrachte Leistungen mit Abweichungen
Ein komplexes Dauerschuldverhältnis
mit 500 Leistungen, variablen Mengen, Plan-/Ist-Abgleichen und
multidimensionalem Obligo-Management kann bis
zu 50.000 verwaltungsrelevante Ereignisse in 4 Jahren erzeugen.
Das ist nur mit einer automatisierten, rollenbasierten, revisionssicheren
Plattform effizient und fehlerfrei zu bewältigen.
Auch die KI unterschätzt die Zahl der Ereignisse in einem
Dauerschuldverhältnis zu Beginn dramatisch. Nach einigen Nachfragen und
Hinweisen lernt sie aber sukzessive dazu und kommt dann von 60 Ereignissen auf
49.000 + Ereignisse.
Ein erstaunlicher Lerneffekt.
Allerdings waren die Hinweise noch nicht vollständig.
Deshalb kann sich die Zahl der Ereignisse in der Vertragspraxis noch wesentlich
steigern.
Zwei Beispiele zu Telekomverträgen zeigen knapp 500.000 und
über 2,5 Mio. Ereignisse:
LEGANTA® berechnet für jeden Vertrag alle Ereignisse, Risiken und deren Kosten
Das Überwachen der Ereignisse und das frühzeitige Erkennen
von Störungen und damit von verbundenen Risiken liefert die Basisdaten für ein
erfolgreiches Management von potentiellen Vertragsrisiken.
Durch 100% Automatisierung dieser Verfahren legt LEGANTA®
den Grundstein für die Vermeidung von potentiellen Vertragsrisiken. Und sie
berechnet die Risikokosten, wenn diese Überwachung unterbleibt.
„Ich musste alle Verträge mit einem bestimmten IT-Dienstleister finden – aber sie lagen in verschiedenen Referaten und Dateistrukturen.“
– Leiter Beschaffungen und Vertragsmanagement, oberste Bundesbehörde
LEGANTA® als strategisches Steuerungsinstrument
Die LEGANTA® Contract Intelligence Platform bietet eine zentrale Sicht auf alle Verträge – unabhängig von Ablageort oder Format. Mit Volltextsuche, Metadatenklassifikation und integrierten Workflows wird aus fragmentierten Dokumenten ein lückenloses Datennetz, das den gesamten Verwaltungszyklus abbildet.
LEGANTA® ermöglicht nicht nur die schnelle Auffindbarkeit von Verträgen, sondern auch deren aktive Einbindung in Beschaffungs-, Prüf- und Zahlungsprozesse. So wird aus der Vertragsverwaltung ein strategisches Steuerungsinstrument – mit klaren Vorteilen für Compliance, Transparenz und Effizienz.
LEGANTA® steht für eine neue Generation digitaler Verwaltungssteuerung: End-to-End, vertragsbasiert und medienbruchfrei. Gerade in der öffentlichen Hand, wo rechtssichere Prozesse und Ressourcenklarheit entscheidend sind, zeigt sich das Potenzial besonders deutlich.
Von der Ontologie zum Betriebssystem der Wirtschaft: Wie LEGANTA® Verträge in Steuerungslogik verwandelt
Einleitung In einer zunehmend vernetzten und datengetriebenen Wirtschaft reicht es nicht mehr aus, Prozesse zu dokumentieren – sie müssen verstanden, vernetzt und gesteuert werden. Ontologien liefern die semantische Grundlage dafür. Doch erst wenn diese Ontologien ausführbar werden, entsteht ein neues Paradigma: das Betriebssystem der Wirtschaft. LEGANTA® steht an der Spitze dieser Transformation.
Ontologie: Die semantische Landkarte der Wirtschaft
Ontologien definieren die Begriffe, Beziehungen und Regeln, die wirtschaftliche Zusammenhänge strukturieren. Sie schaffen Klarheit in einer Welt voller Komplexität: Was ist ein Vertrag? Was bedeutet Risiko? Welche Rollen existieren in einem Geschäftsprozess?
LEGANTA® nutzt Ontologien, um Verträge nicht nur als Dokumente, sondern als semantische Modelle zu verstehen. Diese Modelle sind die Grundlage für Corporate Intelligence – sie erklären, wie das Unternehmen funktioniert.
Verträge als ausführbare Geschäftslogik
Traditionell sind Verträge statisch. LEGANTA® macht sie dynamisch: Durch Fragmentierung, Klassifikation und semantische Verknüpfung werden Verträge zu ausführbaren Steuerungsinstrumenten. Sie definieren Rollen, Pflichten, Fristen, Risiken – und damit die operative Realität eines Unternehmens.
„Form follows Contract“ wird zur Leitidee: Die Struktur des Unternehmens ergibt sich aus seinen Verträgen.
Vom semantischen Modell zur operativen Steuerung
Ein Betriebssystem steuert Abläufe, verwaltet Ressourcen und sorgt für Konsistenz. LEGANTA® übernimmt diese Rolle für die Wirtschaft:
Vertragsdatenbank als Speicher
Ontologie als semantisches Betriebssystem
KI-Module als Entscheidungslogik
Audit-Trail & Reporting als Kontrollinstanzen
Die Ontologie wird zur Steuerungslogik – ausführbar, nachvollziehbar, skalierbar.
Corporate Intelligence als Betriebssystem-Komponente
LEGANTA® Corporate Intelligence zeigt, wie Verträge das Unternehmen erklären. Doch diese Erklärung bleibt nicht theoretisch: Sie wird operationalisiert. KPIs, Risiken, Rollen und Prozesse werden aus Verträgen extrahiert und in steuerbare Module überführt.
Das Ergebnis: Ein Betriebssystem, das nicht nur Daten verarbeitet, sondern Bedeutung versteht.
Warum die Wirtschaft ein Betriebssystem braucht
In Zeiten von ESG, IFRS 16, KI-Regulierung und globaler Unsicherheit braucht die Wirtschaft mehr als Tools – sie braucht ein System:
Konsistenz durch Semantik
Automatisierung durch Logik
Transparenz durch Auditierbarkeit
Agilität durch Modularität
LEGANTA® liefert all das – und macht die Ontologie zur Steuerungszentrale.
Fazit: LEGANTA® als Betriebssystem der Wirtschaft
LEGANTA® transformiert die semantische Struktur der Wirtschaft in ein ausführbares Betriebssystem. Verträge werden zur Logik, Ontologien zur Steuerung, Unternehmen zu intelligenten Systemen.
Die Zukunft der Wirtschaft ist nicht nur digital – sie ist semantisch, steuerbar und vertraglich definiert.