Kategorie-Archiv: LEGANTA

Die Semantische Transformation von Dokumenten

Die stille Achillesferse moderner Organisationen

In Behörden, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen hängt nahezu jeder relevante Geschäftsprozess an einer einzigen Grundvoraussetzung:
der zuverlässigen, vollständigen und semantisch korrekten Übernahme von Meta‑Daten und Inhalten aus schriftlichen Dokumenten.

Ob digital oder auf Papier – Dokumente sind nach wie vor die Träger der wichtigsten Informationen im operativen Alltag. Doch ihre präzise Erfassung, Interpretation und Überführung in digitale semantische Strukturen ist heute eines der größten arbeitsintensiven Probleme moderner Organisationen.

Während die technische Digitalisierung – also das bloße „Scannen“ oder OCR‑Lesen – weitgehend gelöst ist, liegt das eigentliche Problem eine Ebene tiefer:
Die Bedeutung eines Dokuments muss verstanden werden.
Und das gelingt in der Praxis nur selten.

Das Ergebnis:

⚠️Hohe Kosten durch Datenerfassung

⚠️Verzögerte Prozesse
⚠️ menschliche Fehler
⚠️ fehlende Datenqualität
⚠️ Kostenexplosion durch Nacharbeit
⚠️ falsche Entscheidungen auf Basis unvollständiger Informationen

Die meisten Organisationen wissen, dass dieses Problem existiert, doch sein Ausmaß bleibt oft unsichtbar – bis etwas schiefgeht.

Warum Daten‑Übernahme so kritisch ist

Korrekte und vollständige Daten steuern heute…

  • wie schnell ein Vorgang bearbeitet werden kann
  • ob Fristen eingehalten werden
  • ob ein Prozess korrekt startet
  • ob ein Fall automatisiert oder manuell abgewickelt wird
  • ob ein Vertrag, ein Anspruch oder eine Verpflichtung überhaupt erkannt wird

In allen Branchen entscheidet die Qualität der Daten über rechtliche Sicherheit, Effizienz, Compliance und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.

Alltagsbeispiele, die jeder kennt – und die das Problem drastisch zeigen

1. Elektronischer Rechtsverkehr

Durch die Einführung der Elektronischer Rechtsverkehr Verordnung (ERVV) hat der Eingang elektronischer Dokumente bei den Justizbehörden stark zugenommen. In der Regel ist eine umfangreiche manuelle Nachbereitung des elektronischen Posteingangs erforderlich, wodurch die mit der Digitalisierung erhofften Vorteile nahezu verloren gehen. Urteile, Schriftsätze, Beweisdokumente, Anträge – alles muss erfasst, zugeordnet und in Systeme eingepflegt werden.
Ein falsch interpretierter Satz oder ein fehlendes Schlagwort kann dazu führen, dass:

  • Fristen falsch gesetzt werden
  • Verfahren liegen bleiben
  • Rechtsmittel nicht rechtzeitig berücksichtigt werden
  • Dokumente in der falschen Akte landen

Ein einziges fehlendes Datum kann eine komplette Prozesskette zum Stillstand bringen.

2. Elektronische Ablagesysteme in Unternehmen

Ablageordner voller PDF‑Dokumente sind wertlos, wenn niemand weiß:

  • Was im Dokument steht
  • Welche Vertragsdaten gelten
  • Welche Fristen einzuhalten sind
  • Welche Risiko‑ oder Compliance‑Klauseln enthalten sind

Fehlt die semantische Erfassung, bleibt die gesamte digitale Ablage ein schwarzes Loch.

3. Belegverwaltung & Belegverarbeitung

Rechnungen, Lieferscheine, Bestellungen:

  • Zahlen werden verwechselt
  • Beträge falsch erfasst
  • Lieferbedingungen ignoriert
  • Zahlungsziele nicht erkannt

Ein einziger falsch erfasster Betrag kann zu:

  • Mahnkosten
  • Skontoverlust
  • doppelten Zahlungen
  • Verzögerungen im Monatsabschluss

führen.

4. Lieferscheine und Rechnungen im operativen Alltag

Ein fehlendes Kennzeichen wie „Teillieferung“, „Rückstand“ oder „Mengenabweichung“ führt sofort zu:

  • falschen Beständen
  • unnötigen Nachbestellungen
  • blockierten Waren in der Produktion
  • Eskalationen mit Lieferanten

Die Ursache ist fast immer dieselbe:
Meta‑Daten wurden nicht erkannt oder falsch erfasst.

5. Vertragsverwaltung & Prozesssteuerung

Moderne Verträge enthalten:

  • Verpflichtungen
  • Preise
  • Indizes
  • Fristen
  • Risiken
  • Leistungsbeschreibungen
  • Haftungsklauseln

Doch diese Inhalte landen viel zu oft nur als PDF auf einem Fileserver – nicht in strukturierten, maschinenlesbaren Datensätzen.

Die Folgen sind gravierend:

  • automatische Fristen laufen nicht
  • Eskalationen greifen nicht
  • Risikoanalysen sind lückenhaft
  • Compliance‑Vorgaben werden verletzt
  • Vertragsstrafen werden ausgelöst
  • Nachverhandlungen werden zu spät eingeleitet

Verträge sind wertlos, wenn ihr Inhalt im operativen Alltag nicht gefunden, verstanden und genutzt wird.

Das eigentliche Problem: Semantische Interpretation – nicht OCR

Organisationen haben die Digitalisierung der Dokumente längst abgeschlossen.
Was fehlt, ist die Fähigkeit, Inhalte korrekt zu interpretieren:

  • Was bedeutet der Satz?
  • Welcher Geschäftsvorfall ist gemeint?
  • Welche Frist wird ausgelöst?
  • Welche Risiken stecken darin?
  • Welche Daten müssen ins System übernommen werden?

Diese semantische Interpretation ist:

  • manuell
  • langsam
  • teuer
  • fehleranfällig
  • nicht skalierbar

Und selbst wenn Menschen sorgfältig arbeiten, ist keine 100% Vollständigkeit garantiert.

Der Preis der Unvollständigkeit

Fehlt nur ein einziges wichtiges Detail, entstehen:

  • kostenintensive Rückfragen
  • manuelle Nacharbeiten
  • Rechts- und Compliance‑Risiken
  • Prozessabbrüche
  • fehlerhafte Entscheidungen
  • Verletzung von Service Level Agreements
  • Verlust von Transparenz und Steuerbarkeit

Ein Unternehmen kann Millionen in IT investieren –
wenn die übernommenen Meta‑Daten schlecht sind, bleibt alles Stückwerk.

Ohne saubere Meta‑Daten gibt es keine echte Digitalisierung.
Ohne semantische Interpretation gibt es keine Automatisierung.

Warum jetzt gehandelt werden muss

Unternehmen stehen heute vor drei Entwicklungen, die das Problem verschärfen:

  1. Die Datenmenge explodiert

Jedes Jahr wächst die Zahl der Dokumente, Mails, Verträge und Reports.

  • Prozesse werden komplexer

Legal, Compliance, ESG, Datenschutz, Supply‑Chain – überall steigen die Anforderungen.

  • KI funktioniert nur mit sauberen Daten

Ohne strukturierte, semantisch verstandene Meta‑Daten bleibt KI blind.

Wer heute keine Lösung einführt, kann morgen nicht mehr mithalten.

Warum der Wunsch nach einer Lösung unausweichlich wird

Unternehmen leiden jeden Tag unter ineffizienter, unvollständiger oder fehlerhafter Meta‑Daten‑Erfassung.

Und jeder Verantwortliche spürt zunehmend:

  • Wir verlieren Zeit.
  • Wir verlieren Geld.
  • Wir verlieren Qualität.
  • Wir verlieren Kontrolle.
  • Wir verlieren Tempo gegenüber Wettbewerbern.

Die Frage lautet also nicht mehr: „Brauchen wir eine Lösung?“
sondern: „Wie lange können wir ohne Lösung noch bestehen?“

Der Faktor Mensch

Die Schwachstell der Datenerfassung aus Dokumenten ist der Mensch. Ihn muss man entscheidend entlasten durch die Automatisierung des Erfassungsprozesses, ohne jedoch auf seine Kompetenzen zu verzichten.

Die Aufgabe lautet also: Wie wird der Prozess der Datenerfassung

  • 10‑mal schneller?
  • 100% fehlerfrei?
  • 100% vollständig?
  • passgenau für das Zielsystem?

Die Lösung lautet: LSI LEGANTA® Semantic Intelligence.

Wie LSI LEGANTA® Semantic Intelligence die Datentransformation vereinfacht

LSI ist nicht einfach ein Tool.
LSI ist ein semantisches Betriebssystem, das sprachliche Inhalte so versteht, verarbeitet und strukturiert, wie ein erfahrener Experte – nur schneller, präziser und skalierbar.

1. Wie LSI die Datenerfassung 10‑mal schneller macht

  • Vollautomatische Extraktion von Inhalten

LSI erkennt Strukturen, Fakten, Beziehungen, Fristen, Bedingungen, Beträge, Rollen und Ereignisse in Echtzeit, noch bevor ein Mensch das Dokument zu Ende gelesen hat.

  • Batch‑Verarbeitung ganzer Dokumentenkorpora

Ordner mit hunderten Mails, Rechnungen oder Verträgen werden nicht mehr manuell geprüft – LSI verarbeitet sie automatisch.

  • Eliminierung von Such- und Zuordnungsaufwand

Durch die automatische Integration in das Geschäftsmodell wird der menschliche Aufwand für:

  • das Suchen im Dokument
    • das Lesen und Interpreirdtieren
    • das Identifizieren relevanter Stellen
    • das Übertragen in Systeme

praktisch auf Null reduziert.

  • Beschleunigte Freigabe- und Prüfprozesse

Durch klare, strukturierte Daten entfällt das „manuelle Prüfen“ – Menschen sehen nur noch Ausnahmen und Abweichungen.

2. Wie LSI die Datenerfassung 100 % fehlerfrei macht

Semantische Interpretation statt Schlagwort‑Suche

LSI versteht Bedeutung, nicht nur Text. „Lieferverzug“, „verspätete Lieferung“ und „nicht fristgerecht geliefert“ werden als dasselbe Ereignis erkannt.

Automatische Validierung & Regelprüfung

Alle extrahierten Daten werden sofort geprüft:

  • stimmen Datumslogiken?
    • sind Beträge plausibel?
    • passen Fristen zu Vertragsbedingungen?
    • ist die Pflicht/Anspruch‑Beziehung konsistent?

Fehler werden nicht nur gefunden, sondern aktiv verhindert.

Kontextuelle Fehlerkorrektur

LSI erkennt: „5.000,00“ vs. „5.00000“ vs. „500,00“
selbst wenn Tippfehler oder Formatfehler im Dokument stehen.

Keine Müdigkeit, kein Versagen unter Stress

Der menschliche Faktor – Überlastung, Konzentrationsfehler, Zeitdruck – entfällt vollständig.

3. Wie LSI 100 % Vollständigkeit garantiert

Vollständige semantische Abdeckung jedes Dokuments

LSI liest jedes Wort, jede Zahl, jede Klausel, jedes Ereignis, erkennt Muster und ordnet alle Elemente in das Zielsystem ein.

Erkennung relevanter Informationen auch dann, wenn sie versteckt sind

LSI findet:

  • Fristen ohne explizites Fristwort
    • Risiken, die indirekt formuliert sind
    • Preisformeln, die über mehrere Absätze verteilt sind
    • Abhängigkeiten zwischen Ereignissen und Pflichten

Vollständige Ereignis‑, Rollen‑ und Klauseltransformation

LSI verwandelt unstrukturierte Texte in:

  • Rollen
    • Ereignisse
    • Pflichten
    • Bedingungen
    • Parameter
    • Risiken
    • Fristen
    • Anweisungen

Nichts bleibt im Dokument zurück.

Revisionssichere Dokumentation

LSI speichert:

  • alle extrahierten Inhalte
    • alle Regeln
    • alle Herleitungen
    • alle Quellenstellen

→ Vollständigkeit ist jederzeit überprüfbar.

4. Wie LSI die Daten passgenau ins Zielsystem überführt

Nahtlose Mappings auf beliebige Zielmodelle

Ob ERP, DMS, CRM, E‑Rechnungsportal oder Vertragsplattform –
LSI schreibt Datenstruktur und Semantik direkt kompatibel ins Zielmodell.

Transformation in Prozess‑, Risiko‑ oder Vertragsdaten

LSI erzeugt exakt die Formate, die Zielsysteme brauchen:

  • API‑Payloads
    • JSON‑Strukturen
    • Tabellenformate
    • Attributfelder
    • Ontologie‑Knoten
    • Ereignis‑IDs
    • Workflow‑Trigger

Automatische Verlinkung & Rückverfolgbarkeit

Für jedes Datum weiß das Zielsystem:

  • aus welchem Satz es kommt
    • welche Quelle maßgeblich war
    • welche Bedingung gilt
    • welche Rechte und Pflichten abhängen

Kurz: Das ist perfekte Auditfähigkeit.

🎯 Saubere Daten für KI

KI kann nur so gut arbeiten wie ihre Datengrundlage.
LSI liefert saubere, semantisch eindeutige, maschinenlesbare Daten – die ideale Trainings- und Entscheidungsbasis.

Die Wirkung von LSI in der Zusammenfassung

Kriterium Vor LSI Mit LSI
Geschwindigkeit langsam, manuell, Engpass Mensch 10× schneller, automatisiert
Fehlerquote hoch, menschlich bedingt nahezu 0%, regel- und kontextbasiert
Vollständigkeit unsicher, subjektiv 100%, semantisch abgedeckt
Passgenauigkeit fürs Zielsystem mühsam, transformieren per Hand automatisch, modellgetreu
Kosten hoch (Personal, Korrekturen, Verzögerungen) massive Einsparungen
Risiko hoch (falsche Metadaten = falsche Entscheidungen) minimiert
Automatisierung kaum möglich vollumfänglich möglich


LSI schafft, was bisher nicht möglich war

Alle zuvor beschriebenen Probleme – manuelle Erfassung, Fehler, Lücken, Prozessabbrüche, Kosten, Ineffizienz – werden durch LSI aufgelöst.
LSI macht aus Dokumenten strukturierte, vollständige, vertrauenswürdige Geschäftsinformationen, die Systeme sofort verstehen und verarbeiten können.

Warum das Zielsystem entscheidend ist

Ein Dokument – besonders ein Vertrag – enthält nicht eine einzige Bedeutung, sondern Dutzende semantischer Perspektiven, abhängig davon, welches System die Informationen später nutzen soll.

Ein und derselbe Satz kann je nach Zielsystem etwas völlig anderes auslösen:

  • für die Justiz ein prozessrelevantes Ereignis
  • für Contract Intelligence eine Pflicht–Rechtsfolge–Kette
  • für SAP eine Buchung, Frist oder Indexänderung

Das bedeutet:
Dokumente müssen unterschiedlich interpretiert werden – abhängig vom Zielsystem.

Und genau hier scheitert jede klassische OCR, jedes regelbasierte System und fast jede Standard‑KI:

  • Sie verstehen den Geltungsraum einer Information nicht.
  • Sie wissen nicht, welcher Teil des Dokuments für welches System relevant ist.
  • Sie können Inhalte nicht in die Zieldatenstruktur transformieren.

Die Folge: Daten kommen falsch, lückenhaft oder unbrauchbar im Zielsystem an.

LSI durchbricht genau diese Grenze.

Wie LSI Dokumente exakt auf das Zielsystem transformiert

LSI trennt strikt zwischen:

  • Sprache verstehen (Semantik)
  • Daten erzeugen (Extraktion)
  • Bedeutung systemgerecht abbilden (Transformation auf das Zielmodell)

Dadurch kann ein einziges Dokument in mehreren vollkommen verschiedenen Strukturen gleichzeitig abgebildet werden.

Beispiel: Ein einziger Miet‑ oder Leasingvertrag

Wir nehmen ein normales Vertragsdokument — ca. 20–40 Seiten — mit:

  • Vertragsparteien
  • Miet-/Leasinggegenstand
  • Laufzeit / Beginn / Ende
  • Optionen
  • Indexierung
  • Kündigungsfristen
  • Nebenkosten
  • Rechte & Pflichten
  • Leistungsstörungen
  • Haftung
  • Vertragsstrafen
  • Übergabedokumentation

Und zeigen jetzt, wie LSI die Inhalte zielgenau in drei Systeme transformiert.

1. Transformation für den elektronischen Rechtsverkehr (ERV)

(gerichtliche Einreichung, Mahnwesen, Beweismittel, Verfahrensdokumentation)

LSI extrahiert und strukturiert alle prozessrelevanten Informationen, z. B.:

  • Vertragsparteien → Beteiligte i.S.d. ZPO
  • Fristen → Rechtsmittelfristen, Fälligkeiten, Nachweisfristen
  • Kündigungsregeln → Fristauslöser, Ereignisabhängigkeiten
  • Leistungsstörungen → Anspruchsgrundlagen, Beweisrelevanz
  • Vertragsstrafen → Schadenersatz- / Nebenforderungen

Transformation ins ERV‑Zielsystem:

Textinhalt ERV-Datenfeld
„Vertrag beginnt am 01.03.2026“ Ereignis: Beginn eines Dauerschuldverhältnisses
„Indexierung gemäß VPI jährlich“ Abrechnungsmodus / wiederkehrende Verpflichtung
„Kündigungsfrist 6 Monate“ Fristtyp: ordentliche Kündigung; Fristdauer: 6 Monate
„Übergabe bis spätestens 01.04.2026“ Erfüllungshandlung Datum

LSI stellt damit sicher:

  • alle Informationen für rechtlich korrekte elektronische Vorgänge
  • eindeutige Zuordnung im ERV‑Portal
  • vollständige maschinenlesbare Verfahrensdaten
  • automatische Fristenkontrolle

2. Transformation für LCI LEGANTA® Contract Intelligence

(vollständige Vertragsdigitalisierung, Risiko‑ und Pflichtenanalyse, Prozess‑Trigger)

Für LCI transformiert LSI nicht nur Fakten, sondern:

  • Geschäftsereignisse
  • Pflichten & Rechte
  • Bedingungen
  • Abhängigkeiten
  • Rollen
  • Risiken
  • Indexmechanismen
  • Ereignis‑Kaskaden
  • Vertragsnutzen & Leistungsversprechen


Transformation ins LCI‑Modell:

Textinhalt LCI-Datenstruktur
„Der Leasingnehmer ist verpflichtet, die Wartung jährlich durchzuführen.“ Pflicht: Wartung durchführen (Zyklus: jährlich)
„Die Miete erhöht sich gemäß Index, wenn …“ Ereignis: Indexschwelle überschritten → Berechnungsparameter
„Bei verspäteter Rückgabe fällt eine Vertragsstrafe an“ Risiko: Verspätete Rückgabe → Kostenformel
„Der Vermieter muss Mängel binnen 14 Tagen beheben“ SLA/Pflicht: Mängelbehebung 14 Tage

LSI ermöglicht damit:

  • vollautomatische Pflichtenmodelle
  • vollautomatische Risiko‑Signaturen (LRI)
  • Prozess‑Trigger für Workflow‑Automatisierung
  • Nutzung im LEGANTA® Unternehmenskreislauf

Hier entfaltet LSI seine volle Kraft:
Es versteht, wie ein Vertrag das Unternehmen steuert.

3. Transformation für SAP LCM (Lease Contract Management)

(Buchungslogik, Zahlungspläne, ROU‑Asset, IFRS 16, Laufzeiten)

SAP braucht eine völlig andere Sicht:

  • Zahlungspläne
  • Anfangsbewertung
  • Nutzungsrechte
  • Indexierungen
  • Restwerte
  • Vertragsänderungen
  •  
  • implizite und explizite Zinssätze

Transformation ins SAP‑LCM‑Modell:

Vertragsinhalt SAP LCM Datenpunkt
„Mietbeginn 01.03.2026“ Startdatum der Leasinglaufzeit
„Monatliche Rate 3.500 EUR“ Recurring Payment (Periodizität: monatlich)
„Laufzeit 36 Monate“ Contract Term → 36
„Restwert 10.000 EUR“ Residual Value
„Indexierung jährlich VPI“ CPI‑Indexregel
„Option: Verlängerung um 12 Monate“ Modify Option / Non‑lease component
„Kaution 5.000 EUR“ Initial Direct Cost (je nach Systemkonfiguration)

LSI liefert SAP genau:

  • alle Zahlen
  • alle Konditionen
  • alle Zeitpunkte
  • alle Indexierungslogiken
  • alle lease‑relevanten Parameter

— vollständig, fehlerfrei und revisionssicher.

Warum LSI einzigartig ist

Die meisten Systeme können:

  • OCR
  • regelbasierte Extraktion
  • einfaches Text Mining
  • Schlagworterkennung

Aber kein anderes System kann:

Fähigkeit LSI beherrscht Andere Systeme
Text semantisch interpretieren
verschiedene Zielmodelle gleichzeitig bedienen
vollständige Pflichten‑ & Risiko‑Modelle erstellen
juristische, kaufmännische & technische Semantik verbinden
Ereignis‑, Rollen‑ und Parameterlogik extrahieren
Daten passgenau in ERP/DMS/ERM/ERV überführen
Audit‑Trail & Maschineninterpretation gleichzeitig liefern

LSI ist damit der entscheidende Hebel, um die Metadaten‑Krise endgültig zu überwinden.

Fazit

LSI macht aus einem einzigen Dokument drei vollkommen verschiedene, vollständige, fehlerfreie und systemgerechte Datensätze – gleichzeitig.

Damit wird möglich, was bislang unmöglich war:

  • 10× schneller
  • 100% vollständig
  • 100% fehlerfrei
  • perfekt passend zum Zielsystem

LEGANTA® – Verträge werden zum semantischen Betriebssystem der Wirtschaft

LEGANTA® Contract Intelligence ist die erste Plattform, die Verträge nicht nur analysiert, sondern als steuernde Elemente in einer Ereignis-Risiko-Architektur versteht. Sie verbindet alle relevanten Unternehmensbereiche in einem gemeinsamen semantischen Betriebssystem.

LEGANTA® Contract Intelligence ist die erste Plattform, die Verträge nicht nur analysiert, sondern als steuernde Elemente in einer Ereignis-Risiko-Architektur versteht. Sie verbindet alle relevanten Unternehmensbereiche in einem gemeinsamen semantischen Betriebssystem.

1. LEGANTA® OntoSphere – Architektur für Räume, Ereignisse und Risiken

Die LEGANTA® OntoSphere bildet das semantische Fundament der Plattform. Sie verknüpft Geschäftsmodell, Compliance und Umwelt in einem intelligenten Ereignis- und Risikoraum. OntoSphere macht unternehmerische Aktivitäten steuerbar, indem sie Ereignisse und Risiken systematisch miteinander verbindet – strukturell, dynamisch und zukunftsorientiert.

Die LEGANTA® OntoSphere
umfasst die drei zentralen Wirklichkeitsräume eines Unternehmens

Die LEGANTA® OntoSphere umfasst die drei zentralen Wirklichkeitsräume eines Unternehmens:

  • Im Geschäftsraum transformiert LEGANTA® den Unternehmenskreislauf in ein intelligentes Geschäftsmodell – durch Verträge, die Prozesse steuern, Risiken erkennen und Resonanz erzeugen.“
  • Der Rechtsraum umfasst alle normativen Vorgaben – Gesetze, Standards, Richtlinien – LEGANTA® verknüpft ihn mit konkreten Vertragspflichten.
  • Der Resonanzraum (auch: Einfluss- oder Lebensraum) steht für die Umwelt des Unternehmens – wirtschaftlich, ökologisch, gesellschaftlich – LEGANTA® liefert und bekommt Signale für Verträge und Risiken.

LEGANTA® verwaltet alle relevanten Ereignisse. Sie verknüpfen historisch, aktuell und zukünftig alle drei Räume semantisch und dynamisch.

Jedes Ereignis kann durch sein Eintreten oder Ausbleiben ein Risiko auslösen. Bei LEGANTA® sind Risiken ein integraler Bestandteil von Ereignissen. Sie können in vier Zustände eingeteilt werden:

  1. unerkannt: das Risiko besteht, wurde aber im aktuellen Vertrag nicht erkannt
  2. schlafend – das Risiko besteht, ist aber noch nicht relevant
  3. aktiv – das Risiko ist aktuell wirksam, Frühwarnsysteme haben es identifiziert
  4. eingetreten – das Risiko hat bereits Schäden erzeugt

LEGANTA® liefert für alle Verträge und Geschäftsmodelle dynamische Informationen über Obligo und Risiko.

2. Form Follows Contract – Das Paradigma

LEGANTA® bricht mit klassischen LegalTech-Ansätzen und stellt den Vertrag ins Zentrum unternehmerischer Steuerung. Nach dem Prinzip „Form Follows Contract“ gestalten Verträge Prozesse – nicht umgekehrt. Das ist nicht nur ein Paradigmenwechsel, sondern ein emotional starker Leitsatz für moderne Unternehmensführung. Durch die vollständige Analyse der Verträge erfolgt eine 100% Digitalisierung in strukturierte Daten. Diese bilden die Basis für eine 100% Automatisierung der Vertragsprozess. Mit unseren Simulationen können Sie Ihren Verträgen beim Arbeiten zusehen, denn LEGANTA® bringt Verträge zum Leben.

3. Contract Intelligence – Die Funktionalität

LEGANTA® macht Vertragsdaten intelligent nutzbar:

  • durch Fragmentierung in steuerbare Klauseln und Ereignisse,
  • durch semantische Verknüpfung mit Risiken, Pflichten und Kontexten,
  • und durch automatisierte Analyse, Audit-Trails, Risikomanagement und ESG-Reporting.

Die 100% Digitalisierung macht LEGANTA® zum Digitalen Zwilling der Verträge und zum Single Point of Truth (SPOT).

LEGANTA® SPOT: Single Point of Truth und Digitaler Zwilling

Die LEGANTA® Software fungiert im Single Point of Truth (SPOT) als Generalist, indem sie aus ihren Verträgen ein zentrales, umfassendes und zuverlässiges Fundament für alle wichtigen Daten im Unternehmen herstellt. Sie sorgt dafür, dass alle Abteilungen und Systeme auf dieselben konsistenten und aktuellen Informationen zugreifen.

Die Umgebungssysteme hingegen können als Spezialisten betrachtet werden. Sie sind oft auf bestimmte Funktionen oder Aufgaben spezialisiert und nutzen die von dem SPOT bereitgestellten Daten, um spezifische Anforderungen und Prozesse zu erfüllen.

Die Plattform ist anschlussfähig an moderne Anforderungen wie AI, GRC, ESG, Lieferkettengesetz, IFRS 16 und mehr – international verständlich, modular erweiterbar und medienbruchfrei integrierbar.


Mit diesem Dreiklang aus Architektur, Paradigma und Funktionalität positioniert sich LEGANTA® als neue Klasse von Contract Intelligence – weit über klassische LegalTech hinaus.

Starten Sie jetzt in die Ära der semantischen Unternehmenssteuerung. Wir sind für Sie da.

Dauerschuldverhältnisse, Ereignisse und Risikokosten: Ein Interview mit KI

Management-Zusammenfassung

Kernaussage

Dauerschuldverhältnisse sind Stabilitätsanker im Unternehmen – sie sichern Leistungen, schaffen Planbarkeit und sind strategisch relevant. Gleichzeitig bergen sie systematische Risiken, die sich über lange Laufzeiten multiplikativ auswirken können.


Typische Risiken

  • Unklare Kündigungsregelungen → automatische Verlängerung
  • Fehlende Exit-Strategien → Lock-in, Datenverlust
  • Kostenfallen → Preissteigerungen ohne Deckelung
  • Leistungsverschlechterung → Qualität sinkt, Vertrag bindet weiter
  • Technische Bindung → hohe Migrationskosten

Risiken entstehen durch Ereignisse

Vertragsrisiken sind nicht abstrakt, sondern werden durch konkrete Ereignisse ausgelöst:

  • Vertragsende
  • Zahlungsverzug
  • Migration
  • Preisänderung
  • Leistungsstörung

LEGANTA® erkennt diese Ereignisse automatisch und verknüpft sie mit typisierten Risiken.


Ereignismengen in Dauerschuldverhältnissen

Ein typischer 4-jähriger Vertrag kann:

  • 60–70 Basisereignisse
  • 100–300 Buchungs- und Workflow-Ereignisse
  • 6.000–10.000 leistungsbezogene Ereignisse
  • 6.000–15.000 Kontierungsereignisse
  • 8.000–20.000 Plan-/Ist-Abgleiche und Obligo-Management
  • 1.000–4.000 Rollen- und Vertretungswechsel

➡️ Gesamt: bis zu 50.000+ Ereignisse pro Vertrag

In komplexen Fällen (z. B. Telekomverträge) wurden sogar über 2,5 Mio. Ereignisse gemessen.


LEGANTA®-Lösung

  • Vollautomatische Ereigniserkennung
  • Dynamische Risiko-Taxonomie
  • Ereignisbasierte Risikokostenberechnung
  • Revisionssichere, rollenbasierte Verwaltung
  • Grundlage für präventives Vertragsrisikomanagement

Fazit

LEGANTA® schafft Transparenz über die tatsächliche Komplexität von Dauerschuldverhältnissen und deren Risiken. Die Plattform ermöglicht ein frühzeitiges, automatisiertes und kostensensitives Risikomanagement, das manuell nicht mehr beherrschbar wäre.

Dauerschuldverhältnisse sind Stabilitätsanker im Unternehmen

Was sind Dauerschuldverhältnisse?

Ein Dauerschuldverhältnis ist ein Vertrag, bei dem sich die Leistungspflichten über einen längeren Zeitraum erstrecken und wiederholt oder fortlaufend erbracht werden. Typische Beispiele sind:

  • Mietverträge
  • Leasingverträge
  • Arbeitsverträge
  • Wartungs- und Supportverträge
  • SaaS- und Cloud-Service-Verträge
  • Energielieferverträge

Im Gegensatz zu einmaligen Leistungsaustauschen (z. B. Kaufvertrag) entsteht hier eine dauerhafte Bindung bei der die laufende Erfüllung der eingegangenen  Verpflichtungen (Leistungen und Gegenleistungen) wesentlich ist. (Beispiel: Beschaffungsverträge mit Just-in-Time-Anlieferungen)

Dauerschuldverhältnisse sind Stabilitätsanker im Unternehmen

Dauerschuldverhältnisse bieten Verlässlichkeit, Kontinuität und Orientierung  in der Unternehmenspraxis:

Vertragliche Stabilität

  • Sie sichern dauerhafte Leistungen (z. B. IT-Services, Miete, Personal, Energie).
  • Sie schaffen verlässliche Rahmenbedingungen für Planung und Betrieb.

Finanzielle Planbarkeit

  • Wiederkehrende Zahlungen und Leistungen ermöglichen Budgetierung und Forecasting.
  • Sie reduzieren Volatilität in der Kostenstruktur.

Verhandlungsmacht & Skaleneffekte

  • Langfristige Verträge ermöglichen bessere Konditionen.
  • Anbieter investieren eher in individuelle Lösungen bei längerer Bindung.

Rechtliche Absicherung

  • Kündigungsfristen, Übergaberegeln und Migrationspflichten können vertraglich geregelt werden.
  • Schutz vor willkürlicher Vertragsbeendigung oder Leistungsausfall.

Betriebliche Kontinuität

  • Viele Geschäftsprozesse hängen direkt an solchen Verträgen.
  • Ein stabiler Vertrag verhindert operative Unterbrechungen.

Strategische Bindung

  • Langfristige Verträge mit Schlüsselpartnern (z. B. SaaS, Logistik, Infrastruktur) sind oft Teil der Unternehmensstrategie.

Dauerschuldverhältnisse und Risiken

Typische Risiken bei Dauerschuldverhältnissen

Risiko Beschreibung
Unklare
Kündigungs-
regelung
Kann zu automatischer Verlängerung oder Streit über Vertragsende führen.
Fehlende
Exit-Strategie
Keine Regelung zur Datenrückgabe, Migration oder
Übergabe bei Vertragsende.
Kostenfallen
bei
Verlängerung
Preise steigen automatisch, wenn keine
Preisgleitklausel oder Deckelung vereinbart ist.
Leistungs-
verschlech-
terung
Anbieter liefert nicht mehr wie zu Beginn, aber
Vertrag bindet weiter.
Abhängigkeit vom
Anbieter
(Lock-in)
Technische oder organisatorische Bindung ohne klare Ausstiegsmöglichkeiten.

Warum können Risiken in Dauerschuldverhältnissen teuer werden?

Durch die lange Laufzeit der Dauerschuldverhältnisse können Fehler, Mängel und Unklarheiten im Vertrag teuer werden.

1. Laufzeit = Kostenmultiplikator

Ein Fehler oder eine ungünstige Klausel wirkt sich nicht einmalig, sondern über Monate oder Jahre aus.

Beispiel: Ein zu hoher Mietzins oder ein ungeregelter Preisindex kann über 5 Jahre zu einem sechsstelligen Mehraufwand führen.

2. Eingeschränkte Änderungsmöglichkeiten

Dauerschuldverhältnisse sind oft nicht flexibel anpassbar:

  • Änderungen bedürfen der Zustimmung beider Parteien.
  • Nachverhandlungen sind schwierig, besonders bei asymmetrischer Machtverteilung.

Beispiel: Ein SaaS-Vertrag mit fixem Leistungsumfang, der nicht mehr zum Geschäftsmodell passt, aber nicht kündbar ist.

3. Kündigungsfristen & automatische Verlängerungen

Fehlende oder unklare Regelungen führen zu:

  • Verpassten Kündigungsfristen
  • Automatischen Vertragsverlängerungen
  • Verpflichtungen über den gewünschten Zeitraum hinaus

Beispiel: Ein Wartungsvertrag verlängert sich automatisch um 12 Monate, weil die Kündigung nicht fristgerecht erfolgte.

4. Lock-in-Effekte

Technische, organisatorische oder rechtliche Bindungen machen den Wechsel teuer:

  • Datenmigration
  • Schulung neuer Anbieter
  • Vertragsstrafen oder Exit-Kosten

Beispiel: Ein Hosting-Vertrag ohne Migrationsregelung verursacht hohe Kosten beim Anbieterwechsel.

5. Versteckte Folgekosten

  • Preisgleitklauseln ohne Deckelung
  • Zusatzleistungen, die nicht klar abgegrenzt sind
  • Supportkosten außerhalb des vereinbarten Rahmens

Beispiel: Ein „inkludierter Support“ wird plötzlich als „Projektleistung“ abgerechnet.

Auslöser von Risiken sind Ereignisse

Ein Ereignis ist ein beobachtbarer oder dokumentierter Vorgang im Vertragsverlauf – z. B.:

  • Zahlungsverzug
  • Vertragsende
  • Kündigung
  • Migration
  • Leistungsstörung

Diese Ereignisse lösen Risiken aus, wenn sie:

  • nicht geregelt sind,
  • unklar formuliert sind,
  • oder nicht wie vereinbart eintreten.

Beispiel: „Vertragsende“ ist ein Ereignis – das Risiko entsteht, wenn keine Datenrückgabe geregelt ist.

Risiken als potenzielle negative Folgen von ERignissen

Ein Risiko beschreibt die mögliche negative Auswirkung eines Ereignisses:

  • wirtschaftlich (z. B. Kosten, Umsatzverlust)
  • rechtlich (z. B. Haftung, Vertragsstrafen)
  • operativ (z. B. Systemausfall, Datenverlust)

Beispiel: Das Ereignis „Zahlungsverzug“ kann das Risiko „Liquiditätsengpass“ oder „Verzugszinsenverlust“ auslösen.

Risiken überwachen heißt Ereignisse überwachen

Risiken sind nicht abstrakt, sondern entstehen aus konkreten Ereignissen im Vertragsverlauf.

Wer Risiken früh erkennen will, muss die Ereignisse identifizieren, beobachten und bewerten, die sie auslösen können.

Beispielhafte Ereignisse → Risikoauslösung

Ereignis Mögliche Risiken
Zahlungsverzug Liquiditätsrisiko, Mahnkosten, Leistungsausfall
Vertrags-
verlängerung
Kostensteigerung, Bindung über Bedarf hinaus
Vertragsende Datenverlust, Migrationskosten, Lock-in
Kündigung Betriebsunterbrechung, Vertragsstrafe
Preisänderung Budgetüberschreitung, Nachverhandlungspflicht
Leistungsstörung SLA-Verletzung, Reputationsrisiko,
Schadensersatz

Was bedeutet das für LEGANTA®?

  • Ereignisse sind die Triggerpunkte für Risikoanalysen.
  • Die Plattform kann durch automatisierte Ereigniserkennung (z. B. Vertragsende, Mahnstatus, Kündigungsfristen) Risiken frühzeitig sichtbar machen.
  • Die Risiko-Taxonomie wird dynamisch, wenn sie mit einem Ereignis-Monitoring verknüpft ist.

Beispiel für LEGANTA®-Logik:

„Wenn ein Vertragsende innerhalb der nächsten 60 Tage erkannt wird und keine Migrationsregel vorhanden ist, dann wird das Risiko Datenverlust bei Vertragsende aktiviert.“

Ereignis-Risiko-Verknüpfung

Aus diesem Grund besitzt die LEGANTA® Contract Intelligence Platform ein Modul für Ereignis-Risiko-Verknüpfung, das systematisch beschreibt, wie Vertragsereignisse mit Risiken verbunden sind.

Zweck:

Dieses Modul verknüpft erkannte Vertragsereignisse mit typisierten Risiken aus der LEGANTA® Risiko-Taxonomie. Es dient der automatisierten Risikoerkennung, -bewertung und -überwachung im Vertragslebenszyklus.

Modulstruktur

1. Ereignisdefinition

JSON

{

  „EreignisID“: „EV001“,

  „Bezeichnung“: „Vertragsende in 30 Tagen“,

  „Typ“: „Zeitbasiert“,

  „Quelle“: „Vertragslaufzeit“,

  „ErkanntAm“: „2025-09-12“

}

2. Verknüpfte Risiken

JSON

[

  {

    „RisikoID“: „R001“,

    „Bezeichnung“: „Datenverlust bei Vertragsende“,

    „Risikotyp“: „Technisch“,

    „Auslöser“: „Keine Migrationsregel vorhanden“,

    „Kostenpotenzial“: „Hoch“,

    „Bewertung“: „Aktiv“

  },

  {

    „RisikoID“: „R002“,

    „Bezeichnung“: „Lock-in durch fehlende Übergabepflichten“,

    „Risikotyp“: „Strategisch“,

    „Auslöser“: „Keine Exit-Klausel“,

    „Kostenpotenzial“: „Mittel“,

    „Bewertung“: „Aktiv“

  }

]

3. Regelwerk zur Verknüpfung

YAML

Regeln:

  – Wenn Ereignis = „Vertragsende in <60 Tagen“

    Und keine Klausel enthält „Datenrückgabe“ oder „Migration“

    Dann Risiko = „Datenverlust bei Vertragsende“

  – Wenn Ereignis = „Vertragsende“

    Und keine Klausel enthält „Übergabepflichten“

    Dann Risiko = „Lock-in durch fehlende Übergabepflichten“

Monitoring-Funktion

  • Ereignisse werden laufend aus Vertragsdaten extrahiert.
  • Verknüpfte Risiken werden automatisch aktiviert, bewertet und priorisiert.
  • Änderungen im Vertrag (z. B. Ergänzung einer Migrationsregel) deaktivieren das Risiko.

Anschlussmodule

  • Integration mit LEGANTA® Audit-Trail zur Nachverfolgung von Risikoänderungen
  • Verknüpfung mit Kostenmodul zur Simulation finanzieller Auswirkungen
  • Export als JSON für externe Risk Engines oder BI-Systeme

Ereignisse in Dauerschuldverhältnissen: Ein Interview mit der KI

Ereignisse sind die Auslöser von Risiken. Sie zu überwachen ist eine zentrale Aufgabe im Vertrags-Risiko-Management.

In der Regel wird diese Aufgabe dramatisch unterschätzt, da die Anzahl der Vertragsereignisse dramatisch unterschätzt wird.

Wir haben deshalb unseren neuen Kollegen „KI“ befragt, ob er uns bei der Ermittlung der Anzahl von Ereignissen unterstützen kann.

Hier ist das Interview im Wortlaut.

1. Frage an die KI: Wie viele Ereignisse sind in einem 4jährigen Dauerschuldverhältnis zu überwachen

Antwort:

Die Anzahl der zu überwachenden Ereignisse in einem 4-jährigen Dauerschuldverhältnis hängt stark von der Art des Vertrags und den spezifischen Anforderungen ab. Hier ist eine strukturierte Übersicht, wie man das einschätzen kann:

Typische Ereignisse in einem Dauerschuldverhältnis

  • Vertragsbeginn & -ende
  • Startdatum
  • Geplantes Enddatum (falls befristet)
  • Zahlungszyklen
  • Monatlich, vierteljährlich, jährlich etc.
  • Bei monatlicher Zahlung: 48 Ereignisse in 4 Jahren
  • Preisanpassungen
  • z.B. jährliche Indexierung oder vertraglich vereinbarte Erhöhungen
  • Kündigungsfristen
  • Erinnerung vor Ablauf der Kündigungsfrist (z.B. 3 Monate vorher)
  • Verlängerungsoptionen
  • Automatische Verlängerung oder aktive Verlängerung notwendig
  • Leistungsüberprüfungen / SLA-Kontrollen
  • z.B. jährliche Reviews, Wartungstermine, Serviceberichte
  • Dokumentenaktualisierungen
  • z.B. neue AGB, Datenschutzrichtlinien, Vertragsanhänge

Beispielhafte Ereignisanzahl (für einen typischen Vertrag)

Ereignisart Häufigkeit Anzahl in 4 Jahren
Zahlungstermine monatlich 48
Preisanpassung jährlich 4
Kündigungsfrist-Erinnerung 1× vor Ablauf 1
Vertragsverlängerung 1× (falls nötig) 1
Leistungsüberprüfung jährlich 4
Dokumentenupdates | 1–2× jährlich 4–8
Gesamt (geschätzt)   60–66 Ereignisse

Fazit

In einem typischen 4-jährigen Dauerschuldverhältnis können 60 bis 70 relevante Ereignisse anfallen, die überwacht werden sollten. Eine manuelle Verwaltung ist dabei fehleranfällig und zeitaufwendig – Automatisierung lohnt sich also deutlich.

2. Frage an die KI: Hast Du auch alle Buchungen und Workflows berücksichtigt und die Berechtigungen von Mitarbeitern beachtet?

Antwort:

Sehr gute Ergänzung! Wenn man alle Buchungen, Workflows und Berechtigungen von Mitarbeitenden berücksichtigt, steigt die Anzahl der zu überwachenden Ereignisse in einem Dauerschuldverhältnis deutlich.

Hier ist eine erweiterte Betrachtung:

Zusätzliche Ereignisse durch Buchungen, Workflows und Berechtigungen

1. Buchungen & Zahlungsflüsse

  • Zahlungseingänge/-ausgänge: z. B. monatlich oder bei Sonderleistungen
  • Rechnungsprüfung & Freigabeprozesse
  • Skontofristen, Mahnläufe, Rücklastschriften
  • Buchungssätze in ERP-Systemen

➡️ +12–60 Ereignisse/Jahr, je nach Komplexität

2. Workflows & Genehmigungen

  • Vertragserstellung & -freigabe
  • Änderungsanträge (z.B. Laufzeit, Preis, Leistung)
  • Kündigungsfreigaben
  • Verlängerungsentscheidungen

➡️ +5–20 Ereignisse/Jahr, abhängig von der Organisation

3. Mitarbeiterberechtigungen

  • Zugriffsrechte auf Vertragsdaten
  • Änderungsprotokolle (Audit Trails)
  • On-/Offboarding-Prozesse (z.B. bei Rollenwechseln)

➡️ +2–10 Ereignisse/Jahr, je nach Fluktuation und Sicherheitsniveau

Gesamtschätzung über 4 Jahre (inkl. aller Faktoren)

Kategorie Geschätzte Ereignisse
Basisvertragsereignisse 60–70
Buchungen & Zahlungsprozesse 50–240
Workflows & Genehmigungen 20–80
Berechtigungen & Zugriffsrechte 8–40
Gesamt (grobe Schätzung) 138–430 Ereignisse

Fazit

Ein einziges Dauerschuldverhältnis kann – unter Berücksichtigung aller operativen Prozesse – mehrere hundert Ereignisse in vier Jahren erzeugen. Das macht die automatisierte Verwaltung nicht nur sinnvoll, sondern nahezu unverzichtbar, insbesondere bei mehreren Verträgen.

3. Frage an die KI: Hast Du auch die einzelnen Leistungen im Vertrag beachtet?

In einem Dauerschuldverhältnis z.B. einem Telekom- oder Bloombergvertrag können auch leicht 500 Leistungen beinhaltet sein.

Antwort:

 Sehr guter Punkt – wenn ein Dauerschuldverhältnis bis zu 500 Einzelleistungen umfasst, vervielfacht sich der Verwaltungsaufwand noch einmal deutlich. Das hat massive Auswirkungen auf die Anzahl der zu überwachenden Ereignisse und die Komplexität der Prozesse.

Was bedeutet das konkret?

Für jede der 500 Leistungen können potenziell folgende Ereignisse auftreten:

  • Leistungserbringung (z. B. monatlich, quartalsweise, nach Bedarf)
  • Leistungsnachweise / Dokumentation
  • Abrechnung / Buchung
  • Qualitätskontrolle / SLA-Überwachung
  • Rückfragen / Eskalationen
  • Vertragsänderungen (z. B. Mengen, Preise, Frequenz)

➡️ Selbst bei nur 3–5 Ereignissen pro Leistung pro Jahr ergibt das:

  • 500 Leistungen × 4 Jahre × 3–5 Ereignisse
  • = 6.000–10.000 zusätzliche Ereignisse

Gesamtschätzung mit 500 Leistungen

Kategorie Geschätzte Ereignisse
Basisvertragsereignisse | 60–70
Buchungen & Workflows 100–300
Berechtigungen & Zugriffe 10–40
Leistungsbezogene Ereignisse 6.000–10.000
Gesamt (realistisch) 6.200–10.400

Fazit

Ein komplexes Dauerschuldverhältnis mit 500 Leistungen kann über 10.000 verwaltungsrelevante Ereignisse in 4 Jahren erzeugen. Das ist manuell kaum noch beherrschbar – hier ist ein automatisiertes System nicht nur sinnvoll, sondern geschäftskritisch.

4. Frage an die KI: Hast du auch berücksichtigt, dass alle Leistungen auch auf Objekte, Kostenstellen, Profitcentern und Projekten bzw. Kostenträgern zu buchen sind?

Antwort:

Ja – wenn alle Leistungen zusätzlich auf Objekte, Kostenstellen, Profitcenter, Projekte oder Kostenträger gebucht werden müssen, steigt die Komplexität und die Anzahl der zu überwachenden Ereignisse exponentiell. Das betrifft insbesondere Unternehmen mit mehrdimensionaler Kostenrechnung oder SAP-ähnlichen ERP-Systemen.

🧾 Was bedeutet das konkret?

Für jede einzelne Leistung (bis zu 500):

  • Zuweisung zu:
  • Kostenstelle (z. B. Abteilung)
  • Profitcenter (z. B. Geschäftsbereich)
  • Objekt (z. B. Maschine, Gebäude, Fahrzeug)
  • Projekt oder Kostenträger (z. B. Kundenauftrag, internes Projekt)

Für jede Buchung:

  • Kontierung prüfen
  • Genehmigungsworkflow durchlaufen
  • Buchungssatz erzeugen
  • Reporting & Controlling-Zuordnung
  • Audit-Trail & Nachvollziehbarkeit sicherstellen

➡️ Das kann 3–6 zusätzliche Ereignisse pro Leistung und Jahr bedeuten.

Erweiterte Ereignisschätzung mit Buchung auf Dimensionen

Kategorie Geschätzte Ereignisse
Basisvertragsereignisse 60–70
Buchungen & Workflows 100–300
Berechtigungen & Zugriffe 10–40
Leistungsbezogene Ereignisse 6.000–10.000
Kontierungsereignisse 6.000–15.000
Gesamt (realistisch) 12.000–25.000+

Fazit

Ein komplexes Dauerschuldverhältnis mit 500 Leistungen und multidimensionaler Buchung kann über 25.000 verwaltungsrelevante Ereignisse in 4 Jahren erzeugen. Das ist ohne Automatisierung praktisch nicht mehr effizient oder fehlerfrei zu bewältigen.

5. Frage an die KI: Hast Du auch bedacht, dass in 4 Jahren die Bearbeiter oder Stellvertreter in verschiedenen Rollen wechseln und Urlaubs und Krankheitsvertretungen wechseln und das leistungsbezogen sein kann?

Antwort:

Ja – das ist ein entscheidender Aspekt, der die Komplexität in der Verwaltung von Dauerschuldverhältnissen noch einmal deutlich erhöht: die dynamische Personalstruktur über vier Jahre hinweg.

👥 Was muss zusätzlich berücksichtigt werden?

1. Rollen- und Zuständigkeitswechsel

  • Mitarbeitende wechseln Abteilungen oder Rollen (z. B. von Sachbearbeiter zu Teamleiter)
  • Neue Zuständigkeiten für bestimmte Verträge oder Leistungsbereiche
  • Historie und Nachvollziehbarkeit müssen erhalten bleiben (Audit-Trail)

2. Urlaubs- und Krankheitsvertretungen

  • Temporäre Vertretungen müssen Zugriff auf bestimmte Verträge/Leistungen erhalten
  • Vertretungsregelungen müssen leistungsbezogen sein (nicht pauschal)
  • Automatische Eskalationen bei Fristüberschreitungen durch Abwesenheit

3. Onboarding / Offboarding

  • Neue Mitarbeitende müssen korrekt eingewiesen und berechtigt werden
  • Zugriffsrechte müssen bei Austritt oder Rollenwechsel entzogen werden
  • Historische Bearbeitungen müssen nachvollziehbar bleiben

4. Genehmigungs- und Eskalationsketten

  • Wer darf was freigeben – und wer im Vertretungsfall?
  • Dynamische Workflows je nach Rolle, Projekt, Kostenstelle etc.

Was bedeutet das für die Ereignisanzahl?

Wenn man annimmt, dass:

  • 10–20 Mitarbeitende über 4 Jahre beteiligt sind
  • Jeder Mitarbeitende im Schnitt 2–4 Rollenwechsel oder Vertretungsphasen durchläuft
  • Diese Änderungen leistungsbezogen dokumentiert und angepasst werden müssen

➡️ Dann entstehen zusätzlich 1.000–4.000 Ereignisse, allein durch Rollen- und Vertretungsmanagement.

Fazit

Mit der Berücksichtigung von Personalwechseln, Vertretungen und rollenbasierten Workflows kann ein einziges Dauerschuldverhältnis mit 500 Leistungen über 4 Jahre mehr als 25.000–30.000 verwaltungsrelevante Ereignisse erzeugen.

Das macht eine automatisierte, rollenbasierte, revisionssichere Verwaltungslösung absolut notwendig – insbesondere in regulierten oder komplexen Unternehmensumgebungen.

6. Frage an die KI: Jetzt musst Du noch die Planung, diee vereinbarten Mengen und Preise berücksichtigen. Hast Du das getan?

Antwort:

Perfekt – mit der Einbeziehung von Plan-Leistungen, Ist-Leistungen, variablen Mengen, unterschiedlichen Preisstrukturen und dem laufend zu aktualisierenden Obligo nach verschiedenen Sichten (z. B. Projekt, Vertrag, Geschäftspartner, Objekte, Kostenstelle, Leistung, Zeitraum) erreichen wir nun die höchste Komplexitätsstufe in der Verwaltung eines Dauerschuldverhältnisses.

Was kommt jetzt noch hinzu?

1. Plan- vs. Ist-Leistungen

  • Planleistungen: geplante Mengen, Termine, Budgets
  • Istleistungen: tatsächlich erbrachte Leistungen mit Abweichungen
  • Abgleich & Abweichungsanalyse: regelmäßig notwendig (monatlich, quartalsweise)

2. Variable Mengen & Preise

  • Mengen können schwanken (z. B. nach Verbrauch, Bedarf, Nutzung)
  • Preise können sich ändern (z. B. Staffelpreise, Indexierung, Rabatte)
  • Preis-Mengen-Kombinationen müssen korrekt abgerechnet und gebucht werden

3. Obligo-Management

  • Offene Verpflichtungen aus Planleistungen müssen laufend aktualisiert werden
  • Obligo muss aus verschiedenen Perspektiven auswertbar sein:
  • nach Projekt
  • nach Vertrag
  • nach Geschäftspartner,
  • nach Objekt bzw. Leistungsgegenstand
  • nach Kostenstelle
  • nach Leistung
  • nach Zeitraum
  • nach Lieferant oder Vertrag

4. Reporting & Forecasting

  • Obligo fließt in Budgetplanung, Liquiditätsplanung, Projektcontrolling
  • Muss laufend synchronisiert werden mit Ist-Daten und Plananpassungen

Erweiterte Ereignisschätzung (realistisch)

Kategorie Geschätzte Ereignisse (4 Jahre)
Basisvertragsereignisse 60–70
Buchungen & Workflows 100–300
Berechtigungen & Rollenwechsel 1.000–4.000
Leistungsbezogene Ereignisse (500 L.) 6.000–10.000
Kontierungsereignisse 6.000–15.000
Plan-/Ist-Abgleiche & Obligo Management 8.000–20.000
Gesamt (realistisch) 21.000–49.000+

Fazit

Ein komplexes Dauerschuldverhältnis mit 500 Leistungen, variablen Mengen, Plan-/Ist-Abgleichen und multidimensionalem Obligo-Management kann bis zu 50.000 verwaltungsrelevante Ereignisse in 4 Jahren erzeugen.

Das ist nur mit einer automatisierten, rollenbasierten, revisionssicheren Plattform effizient und fehlerfrei zu bewältigen.

Wir danken für das aufschlussreiche Gespräch.

Was lernen wir daraus?

Auch die KI unterschätzt die Zahl der Ereignisse in einem Dauerschuldverhältnis zu Beginn dramatisch. Nach einigen Nachfragen und Hinweisen lernt sie aber sukzessive dazu und kommt dann von 60 Ereignissen auf 49.000 + Ereignisse.

Ein erstaunlicher Lerneffekt.

Allerdings waren die Hinweise noch nicht vollständig. Deshalb kann sich die Zahl der Ereignisse in der Vertragspraxis noch wesentlich steigern.

Mit der LEGANTA® Contract Intelligence Platform wird die Zahl der Ereignisse für jeden einzelnen Vertrag automatisch gemessen.

Zwei Beispiele zu Telekomverträgen zeigen knapp 500.000 und über 2,5 Mio. Ereignisse:

LEGANTA® berechnet für jeden Vertrag alle Ereignisse, Risiken und deren Kosten

Das Überwachen der Ereignisse und das frühzeitige Erkennen von Störungen und damit von verbundenen Risiken liefert die Basisdaten für ein erfolgreiches Management von potentiellen Vertragsrisiken.

Durch 100% Automatisierung dieser Verfahren legt LEGANTA® den Grundstein für die Vermeidung von potentiellen Vertragsrisiken. Und sie berechnet die Risikokosten, wenn diese Überwachung unterbleibt.

End-to-End statt Insellösungen: LEGANTA® schafft Klarheit in der Vertragslandschaft der öffentlichen Verwaltung

Wie LEGANTA® die Geschäftsprozesse von über 4000 Mitarbeitern mit zentraler Vertragsdatenbank und integrierten Workflows vernetzt

(Frankfurt am Main, 03.09.2025) In vielen Behörden sind Verträge über Referate, Fachbereiche und Dateistrukturen verstreut. Die Folge: aufwendige manuelle Recherchen, fehlende Transparenz und Medienbrüche in der Prozesskette. LEGANTA® setzt hier an – mit einer zentralen, intelligent vernetzten Vertragsdatenbank, die Geschäftsprozesse medienbruchfrei verbindet und steuerbar macht.

„Ich musste alle Verträge mit einem bestimmten IT-Dienstleister finden – aber sie lagen in verschiedenen Referaten und Dateistrukturen.“

– Leiter Beschaffungen und Vertragsmanagement, oberste Bundesbehörde

LEGANTA® als strategisches Steuerungsinstrument

Die LEGANTA® Contract Intelligence Platform bietet eine zentrale Sicht auf alle Verträge – unabhängig von Ablageort oder Format. Mit Volltextsuche, Metadatenklassifikation und integrierten Workflows wird aus fragmentierten Dokumenten ein lückenloses Datennetz, das den gesamten Verwaltungszyklus abbildet.

Digitale Souveränität durch Vertragsintelligenz

LEGANTA® ermöglicht nicht nur die schnelle Auffindbarkeit von Verträgen, sondern auch deren aktive Einbindung in Beschaffungs-, Prüf- und Zahlungsprozesse. So wird aus der Vertragsverwaltung ein strategisches Steuerungsinstrument – mit klaren Vorteilen für Compliance, Transparenz und Effizienz.

Ein Ausblick auf die Verwaltung von morgen

LEGANTA® steht für eine neue Generation digitaler Verwaltungssteuerung: End-to-End, vertragsbasiert und medienbruchfrei. Gerade in der öffentlichen Hand, wo rechtssichere Prozesse und Ressourcenklarheit entscheidend sind, zeigt sich das Potenzial besonders deutlich.

LEGANTA® macht Verträge auffindbar, verständlich und wirksam – und schafft die Grundlage für eine moderne, vernetzte Verwaltung.

Besprechen Sie Ihre Möglichkeiten der End-to-End Integration mit uns.

Das Betriebssystem der Wirtschaft

Von der Ontologie zum Betriebssystem der Wirtschaft: Wie LEGANTA® Verträge in Steuerungslogik verwandelt

Einleitung
In einer zunehmend vernetzten und datengetriebenen Wirtschaft reicht es nicht mehr aus, Prozesse zu dokumentieren – sie müssen verstanden, vernetzt und gesteuert werden. Ontologien liefern die semantische Grundlage dafür. Doch erst wenn diese Ontologien ausführbar werden, entsteht ein neues Paradigma: das Betriebssystem der Wirtschaft. LEGANTA® steht an der Spitze dieser Transformation.


Ontologie: Die semantische Landkarte der Wirtschaft

Ontologien definieren die Begriffe, Beziehungen und Regeln, die wirtschaftliche Zusammenhänge strukturieren. Sie schaffen Klarheit in einer Welt voller Komplexität: Was ist ein Vertrag? Was bedeutet Risiko? Welche Rollen existieren in einem Geschäftsprozess?

LEGANTA® nutzt Ontologien, um Verträge nicht nur als Dokumente, sondern als semantische Modelle zu verstehen. Diese Modelle sind die Grundlage für Corporate Intelligence – sie erklären, wie das Unternehmen funktioniert.


Verträge als ausführbare Geschäftslogik

Traditionell sind Verträge statisch. LEGANTA® macht sie dynamisch: Durch Fragmentierung, Klassifikation und semantische Verknüpfung werden Verträge zu ausführbaren Steuerungsinstrumenten. Sie definieren Rollen, Pflichten, Fristen, Risiken – und damit die operative Realität eines Unternehmens.

„Form follows Contract“ wird zur Leitidee: Die Struktur des Unternehmens ergibt sich aus seinen Verträgen.


Vom semantischen Modell zur operativen Steuerung

Ein Betriebssystem steuert Abläufe, verwaltet Ressourcen und sorgt für Konsistenz. LEGANTA® übernimmt diese Rolle für die Wirtschaft:

  • Vertragsdatenbank als Speicher
  • Ontologie als semantisches Betriebssystem
  • KI-Module als Entscheidungslogik
  • Audit-Trail & Reporting als Kontrollinstanzen

Die Ontologie wird zur Steuerungslogik – ausführbar, nachvollziehbar, skalierbar.


Corporate Intelligence als Betriebssystem-Komponente

LEGANTA® Corporate Intelligence zeigt, wie Verträge das Unternehmen erklären. Doch diese Erklärung bleibt nicht theoretisch: Sie wird operationalisiert. KPIs, Risiken, Rollen und Prozesse werden aus Verträgen extrahiert und in steuerbare Module überführt.

Das Ergebnis: Ein Betriebssystem, das nicht nur Daten verarbeitet, sondern Bedeutung versteht.


Warum die Wirtschaft ein Betriebssystem braucht

In Zeiten von ESG, IFRS 16, KI-Regulierung und globaler Unsicherheit braucht die Wirtschaft mehr als Tools – sie braucht ein System:

  • Konsistenz durch Semantik
  • Automatisierung durch Logik
  • Transparenz durch Auditierbarkeit
  • Agilität durch Modularität

LEGANTA® liefert all das – und macht die Ontologie zur Steuerungszentrale.


Fazit: LEGANTA® als Betriebssystem der Wirtschaft

LEGANTA® transformiert die semantische Struktur der Wirtschaft in ein ausführbares Betriebssystem. Verträge werden zur Logik, Ontologien zur Steuerung, Unternehmen zu intelligenten Systemen.

Die Zukunft der Wirtschaft ist nicht nur digital – sie ist semantisch, steuerbar und vertraglich definiert.